Dieser Ticker bezieht sich natürlich auf Mama Ährenwort
Gute Nacht Geschichte von Emily
28 Mai“Wenn der Vogel das Mädchen bedrucken will, dann macht der seinen Schwanz auf und wenn das Mädchen dann bedruckt ist, dann kuscheln die am Abend.”
Ich habe mich vorhin am Bett fast weggeschmissen, das war so niedlich
Und ich glaube es ist nicht allzu schwer zu erraten, welchen Vogel sie meinte
Lauras Taufe
27 MaiHeute war der große Tag. Lauras Taufe. Schon seit Wochen organisierten wir und besprachen wir und planten wir. Die letzten zwei Tage arbeiteten der Gatte und ich rund um die Uhr, um alles fertig zu bekommen. Garten aufhübschen, Zäune errichten, damit die Kinder nicht abhauen können und dieselbigen streichen. Essen vorbestellen, Torten bestellen, Torten backen, ähem, Haus putzen usw. Heute Morgen stand ich dann im Morgengrauen um 5 Uhr auf und ging das Wohnzimmer putzen und dann duschen. Als ich fertig war wurde das Taufkind gestillt und gebadet und durfte dann bis zum Aufbruch weiter schlafen. Um halb neun fuhr der Gatte mit der Großen los, Torte und Großeltern abholen. Um kurz nach neun trudelten dann alle Paten mit Anhang ein. Alle rausgeputz und fein gemacht. Um 10 Uhr ging es dann los in Richtung Bauernhof, wo die Taufe stattfinden sollte. Ein wunderschöner alter Hof mit riesigen Kastanien, unter denen der Pfingstgottesdienst abgehalten wurde. Ein Posaunenchor war ebenfalls da. Vier Taufkinder waren heute anwesend und Laura war die jüngste und schnorrelte die ganze Zeit im Kinderwagen vor sich hin. Als es dann an die Taufen ging wurden wir ein wenig nervös. Wir nahmen Laura aus dem Kinderwagen und der Gatte nahm ihr die Mütze ab. In dem Moment ging ein Raunen durch die Gemeinde und einige Leute quiekten beim Anblick von Laura. Alls starrten unser Baby an, denn mit dem Haarschopf übertraf sie ja bei weitem alle. Mein Herz quoll vor Mutterstolz über. Die Große sah aus wie eine Prinzessin und wurde von allen bewundert und das Baby versetzte alle in Erstaunen
Dann wurde Laura getauft. Mein Bruder hielt die Kleine und die liebe Fio zündete die Kerze an. Wie sagte meine Schwägerin so schön zu Fio “Willkommen in der Familie, jetzt gehörst Du auch dazu!” Schöner hätte man es nicht ausdrücken können *schnief* Der Pfarrer sagte noch Lauras Taufspruch auf “Gott, der Herr, wird dir seinen Engel mitschicken und deine Reise gelingen lassen” und damit gehört Laura nun offiziell zu unserer Gemeinde. Emily übergab dem Pfarrer noch den Fisch aus Holz, welchen wir bemalt hatten und der jetzt in der Kirche an ein Netz aufgehängt wird, und dann machten wir uns auf den Weg ins Restaurant. Dort schlugen wir uns den Bauch voll und am frühen Nachmittag fuhren wir dann alle zu uns nach Hause und dort wartete noch die Kaffeetafel auf uns. Laura bekam tolle Geschenke, unter anderem einen riesen Monchichi und ein gelbes Plüschkissen in Form eines Sterns mit ihrem Namenszug. Die arme Laura war danach so fertig, dass ich sie stillte und sie hinlegte und sie schläft jetzt um 20 vor zehn immer noch
Die war richtig fertig. Emily bekam auch einige schöne Geschenke und am Abendbrottisch wäre sie uns vor Müdigkeit schon fast eingeschlafen
Das erste Mal seit Monaten, dass sie wirklich ausgepowert war
Ich habe den Tag sehr genossen und am meisten gefiel mir das Zusammensein mit meinen Lieben. Fotos folgen noch in einem anderen Beitrag, denn wir kamen natürlich kaum dazu Fotos zu machen. Der liebe Freund der Fio hat dafür um so mehr gemacht, aber die bekommen wir erst in ein paar Tagen.
Diese Taufe war schön, ergreifend und herzerwärmend. Man spürte überall die Liebe und Harmonie. Ein großes Lob muss ich an die Kinder aussprechen. Unsere Zwillinge und Emily haben sich ganz toll benommen. Während des Gottesdienstes und auch während des Essens. Ganz toll.
Hach, Familie, es gibt nichts schöneres und wertvolleres.
Verkorkster Tag
23 MaiHeute war mal wieder der Wurm drin. Es fing an mit einer kleinen Maus, die nicht hören konnte. Ich hatte die obere Etage gewischt und Emily sollte in ihrem Zimmer bleiben, da sie barfuß war und auf dem feuchten Boden ausrutschen könnte, was sie dann auch tat, weil sie dann doch barfuß los rannte. In der nächsten Kurve lag sie dann da und hat sich mal wieder das Knie angeschlagen. Keine 10 Minuten später komme ich aus dem Schlafzimmer, mache also die Tür auf und Emily rennt in dem Moment gegen die aufgehende Tür. Diesmal war es der Fuß und die Stirn. Danach sank ihre Laune natürlich gen Null. Meine allerdings auch, denn wir hatten es eilig, da Emily in die Wichtelgruppe musste und ich zum Rückbildungskurs und danach arbeiten. Laura dagegen war echt total ruhig und schlief beim Frühstück ein. Sie schlief bis kurz vor 10 Uhr und dann machte ich sie kurz vor Anfang des Kurses wach, um sie zu stillen, da die “böse” Seite schon wieder so spannt. Laura trank und war dann den Rest des Kurses wach, aber ruhig. Sie kann echt eine Stunde irgendwo rumliegen und sich alles angucken ohne zu meckern. Echt erstaunlich. Dann fuhren wir zu meiner Mutter und Emily kam mit meinem Vater auch gerade aus der Wichtelgruppe. Sie war natürlich wieder total überdreht und zappelig. Ich übergab meiner Mutter beide Kinder und fuhr zur Arbeit. Gegen halb fünf war ich dann wieder zurück und fand dann ein schlafendes Baby und ein hyperventilierendes Kleinlkind vor. Emily war noch immer zappelig und hörte nicht die Bohne. Rupfte den Blumen die Köpfe ab, schlug die Oma mit einer riesen Salami, zerschnippselte mit ihren neuen Kinderscheren den Rentenbescheid der Oma, ließ sich nach dem Sandsturm im Sandkasten kaum baden und Abendessen wurde auch verweigert. Anschließend hatte ich eine dauerverheulte 2jährige im Auto, die den ganzen Heimweg brüllte wie am Spieß. Das Baby dagegen schlief auch noch bei dem Geschrei. Laura schubt ürigens ihren Schub zu Ende. Sie trank innerhalb von 1 Stunde 240 ml abgepumpte Muttermilch und nach weiteren 2,5 Stunden trank sie bei mir beide Seiten leer. Das war um kurz nach fünf und um sieben trank sie dann nochmal und fiel danach in einen Tiefschlaf. Sie meckerte vielleicht noch 10 Minuten, wenn sie ihren Nucki verlor. Also kurz Nucki rein und nach dem dritten Nuckireinschieber war sie dann auch im Traumland.
E,ily hingegen brauchte mal wieder ein wenig Überredungskunst, aber die war dann auch schon so durch, dass sie relativ schnell einschlief. Noch so ein Dauerheultag stehe ich allerdings nicht durch. Das zerrt an meinen Nerven wie verrückt!
Stillschwierigkeiten
22 MaiIch habe mal wieder das Problem, dass ich zu viel Milch habe. Dabei trinke ich noch nicht mal Stilltee oder sowas, aber trotzdem habe ich so viel Milch, dass ich auch ohne Probleme noch ein zweites Kind satt kriegen würde.
Alles fing am Freitag an. Ich war in der Arbeit und Laura bekam bei meiner Mutter Muttermilch aus der Flasche. Als ich dann nach etwa drei Stunden wieder zu Hause war, da waren meine Brü.ste auch schon ziemlich voll und mit Verlaub, dass sind schon richtige Euter. Ich finde es eigentlich auch nicht mehr schön. Es passt auch irgendwie nicht zu meiner Figur. Ich muss aufpassen, dass mir das Gewicht nicht noch mehr den Rücken ruiniert. Also am Freitag kam ich dann schon ziemlich voll nach Hause und ich wollte gleich das Baby anlegen, damit ich keinen Milchstau bekomme, aber Laure schrie die Brust nach kurzer Zeit nur noch an. Vor allem rechts war es schlimm, da wollte sie gar nicht trinken. Sie bog sich nach hinten durch und schrie wie am Spieß. Das Ganze wiederholte sich ein paar mal am Wochenende und gestern Abend war es dann ganz schlimm. Sie schlief sogar ein ohne die rechte Brust zu trinken. Sie trank also nur eine Seite um 21 Uhr und schlief dann bis vier Uhr. Da waren dann beide Seiten wieder richtig voll und sie schrie wieder nur wie am Spieß. Ich dachte schon, dass sie vielleicht Schmerzen hat, wenn sie auf der linken Seite liegt. Also rief ich die Hebamme an und bat um Rückruf. Diese rief dann auch heute Morgen zurück und ich schilderte ihr das Problem. Sie war der Meinung, dass ich einfach zu viel Milch hätte und, dass ich vor dem Anlegen abpumpen soll. Parallel hatte ich aber auch schon ein Termin bei der Kinderärztin gemacht, damit wir keine Blockade oder ähnliches übersehen und das Kind einfach vor Schmerzen schreit. Die Ärztin untersuchte Laura sehr gründlich. Bog sie durch, drehte den Kopf und Laura schlief die ganze Zeit dabei! Gefunden hat sich nichts. Sie meinte zwar, das Laura eine bevorzugte Kopfhaltung habe, diese aber zu keiner Verspannung führe. Also tippte sie auch auf zu viel Milch.
Zu Hause angekommen pumpte ich die “böse” Seite ab und erleichterte die Brust um 70 ml und legte Laura dann an und siehe da, es funktionierte. Ich hatte einfach zu viel Milch
Kinder in dem Alter trinken pro Mahlzeit um die 100 ml Milch, also kann man sich vielleicht vorstellen, wie groß meine Brust jetzt schon ist und die Menge steigert sich ja noch. Ohje.
Übrigens, als ich im Wartezimmer für Babys saß kam ein junger Vater an der Tür vorbei. Der guckte mich entgeistert an und fragte dann wie alt Laura sei. Ich antwortete, dass sie zwei Monate sei und ihm fielen die Augen aus dem Kopf. Er konnte nicht glauben wie groß sie ist und wie viele Haare Laura hat
Die Ärztin wuschelte nach der Untersuchung auch nur noch in Lauras Haaren herum und meinte auch, dass sie schon wie ein vier Monate altes Baby aussieht. Also habe ich wieder so einen kleinen süßen schweren Brocken, wir Emily damals. Die Hoffnung auf ein “normal” großes Baby, welches ich auch mal ohne Probleme länger tragen kann, habe ich dann übrigens endgültig begraben.
Alles locker vom Hocker
18 MaiSo nach und nach fällt mir auf, dass wir bei Laura viel weniger Stress machen. Jetzt steht ja fest, dass ich ab nächste Woche wieder arbeiten gehe und da habe ich mir diesmal eine kleine Pumpe von Meleda gekauft. Die Siwng ist genau das Richtige für mich und ich habe vor drei Tagen angefangen Milch abzupumpen. Beim ersten Versuch bekam ich zusammen aus beiden Seiten 100 ml und ich war recht zufrieden. Am zweiten Abend dann schon 150 ml und am dritten “nur” 90 ml. Alles zusammen brachte ich dann zu meiner Mutter, die ja heute beide Kinder hütete. Laura trank dann während meiner Abwesenheit 60 ml. Den Rest der Milch hat meine Mutter dann eingefroren. Das Abpumpen geht mir dieses Mal viel leichter von der Hand. Alleine schon, weil ich nicht so viele Tage arbeite und ich nur für einen Tag für genug Milch sorgen muss. Und selbst wenn es mal nicht so gut klappen sollte, dann bekommt Laura halt mal ausnahmsweise eine Pre-Milch. Das wird schon gehen. Ich mache mir da einfach keinen Stress mehr. Es ist wirklich wahr, beim ersten Kind macht man sich wegen allem einen Kopf und beim zweiten ist man viel ruhiger. Das überträgt sich anscheinend auch aufs Kind und es funktioniert alles viel besser. Die Abläufe sind routinierter und man ist in vielen Dingen einfach gelassener. Nur Emily wirbelt hier immer alles durcheinander
Die hat permanent Hummeln im Popo und kann kaum still sitzen, geschweige mal auf mich hören. Aber sie ist nunmal 2,5 Jahr alt und damit im besten Trotzalter. Dafür haben wir es mit Emily aber noch recht gut. Hier wird sich nicht auf den Boden geworfen und geheult. Hier wird einfach nur geheult
Es ist also alles ganz prima.





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